abc-Schädlingsbekämpfung

 

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Teppichkäfer (Anthrenocerus australis)

 

Aussehen
Der Australische Teppichkäfer (Anthrenocerus australis) ist eine sehr kleine, unscheinbare Käferart, die nur rund 2 bis 3 mm lang wird. Auf den hellbraunen Flügeldecken verlaufen drei undeutliche, unvollständige Zickzacklinien aus weißen Borsten. Kopf und Halsschild sind etwas dunkler als die Flügeldecken. Die lang gestreckten Larven dieser Käferart werden 3 bis 6 mm lang. Am Ende des Hinterleibs fällt ein Büschel sehr langer Haare auf. Kurz davor stehen zahlreiche, deutlich kürzere Pfeilhaare. Dies sind spezialisierte, pfeilförmige Haare, die die Larve zur Verteidigung einsetzen kann.

 

Lebensweise
Diese Käferart bildet bei Zimmertemperatur zwei bis drei Generationen im Jahr aus. In unseren Breiten scheint die gesamte Entwicklung innerhalb von Gebäuden abzulaufen, da die Tiere noch nie im Freiland gefunden wurden. Die Käfer orientieren sich zum Licht hin und sitzen daher oft an den Fensterscheiben. Die Larven leben dagegen sehr versteckt z. B. hinter Schränken oder in Wäschetruhen. Sie fressen Wolltextilien an, da sie sich von dem Eiweiß Keratin ernähren können, das z. B. in Haaren enthalten ist. Die Käfer selbst leben nur kurze Zeit und nehmen in dieser Zeit meist gar keine Nahrung mehr zu sich.

 

Vorkommen
Australische Teppichkäfer stammen ursprünglich aus Australien. In der Schweiz lebt diese Art regelmäßig in Wohnungen. Hier leben sie besonders häufig zwischen Dielenritzen von Parkettfußböden. Eingeschleppt werden die Käfer vermutlich meist mit befallenen Wolltextilien oder auch Wollteppichen, oder die Tiere wandern von außen ein. Man findet sowohl die Larven, als auch die Käfer fast das ganze Jahr über.

 

Wie kann man sich vor Befall schützen?
Um einen Befall mit dem Australischen Teppichkäfer nicht zu begünstigen, sollte die Wohnung regelmäßig gründlich gereinigt werden. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass sich Ansammlungen von Staub und Haaren bilden, die dieser Art oder anderen Materialschädlingen als Nahrung dienen können. Vor allem Wollteppiche und Wolltextilien sollten regelmäßig auf Käfer, Larven und Löcher im Gewebe, die durch die Aktivität der Larven entstehen, abgesucht werden. Gänzlich verhindern lässt es sich aber nicht, dass sich diese Schädlinge irgendwann in der Wohnung ansiedeln.

 

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?
Australische Teppichkäfer sind Materialschädlinge, die Wollstoffe, Pelze, Felle oder Leder befallen können. Auch in Insektensammlungen können sie erhebliche Schäden anrichten. In Wohnungen halten sich die Larven unter Teppichen und in dunklen Ecken von Kleiderschränken auf. Die Pfeilhaare der Larven können beim Menschen Allergien auslösen. Bohren sich die Haare in die Haut ein, so bilden sich juckende Quaddeln wie nach einem Mückenstich. Zudem können die Pfeilhaare asthmatische Reaktionen verursachen.

 

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?
Falls Sie annehmen, dass bei Ihnen ein Befall mit dem Australischen Teppichkäfer vorliegt, so sollten Sie die Käfer einem Schädlingsbekämpfungsunternehmen zeigen, das einem Berufsverband angehört. Hier kann man die Käfer bestimmen und über individuelle Bekämpfungsmöglichkeiten informieren. Die Profis helfen Ihnen die Ursache für den Befall zu finden und wissen genau wie man diese Schädlinge am besten bekämpft.

 

 

 

Berlinkäfer (Trogoderma angustum)

Aussehen
Der Berlinkäfer (Trogoderma angustum) gehört zu den Speckkäfern. Er hat einen lang gestreckten, schmalen Körper. Auf den Flügeldecken befinden sich 3 breite, gebogene Haarbinden, die aus weißen Haaren bestehen. Die Männchen werden 2 bis 3 mm lang. Weibchen werden mit 3 bis 4 mm etwas größer. Die Art kann von Laien leicht mit dem Australischen Teppichkäfer verwechselt werden.

Lebensweise
Die Käfer selbst fressen Pollen und Nektar oder nehmen im Laufe ihres kurzen Lebens gar keine Nahrung mehr zu sich. Die Larven können sich sowohl an tierischen, wie auch an pflanzlichen Produkten entwickeln. So ernähren sie sich beispielsweise von Getreide, Nüssen, Hülsenfrüchten, toten Insekten, Vogelfedern, getrocknetem Fleisch oder Katzenfutter. Die Larven können problemlos mehr als 3 Monate hungern.

Vorkommen
Der Berlinkäfer stammt ursprünglich aus Südamerika und wurde nachweislich um das Jahr 1920 auch nach Europa eingeschleppt. Mittlerweile ist die Art vermutlich weltweit verbreitet. Auch die Schweiz wird mittlerweile wohl komplett besiedelt. Häufig leben diese Käfer in Wohnungen, aber auch in Lebensmittelunternehmen oder landwirtschaftlichen Betrieben. Die Käfer findet man oft am Fenster oder auf der Fensterbank, da sie gut fliegen können und von Licht angezogen werden. Die Larven leben dagegen sehr versteckt zum Beispiel unter Wollteppichen oder in Getreidelagern.

Wie kann man sich vor Befall schützen?
Da die winzigen Käfer kaum auffallen, schleppt man sie sich leicht mit befallenen Lebensmitteln oder Wolltextilien ein. Wenn man Käfer in der Wohnung bemerkt, sollte man Lebensmittel nach Larven absuchen. Falls man hierbei fündig wird, müssen die befallenen Lebensmittel komplett entsorgt werden. Häufig entwickeln sich die Larven auch zwischen den Dielenritzen von Holzfußböden.

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?
Berlinkäfer sind sowohl Vorratsschädlinge, als auch Materialschädlinge. Die Larven befallen eine große Anzahl von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln. Aber auch Wolltextilien, Wollteppiche, Polstermöbel oder Felle werden angefressen und beschädigt.

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?
Falls Sie kleine Käfer in der Wohnung finden, die dem Berlinkäfer ähneln, so sollten Sie ein paar dieser Tiere an ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen schicken, das einemBerufsverband angehört. Hier besitzt man das nötige Fachwissen und die erforderliche technische Ausstattung, die man braucht um sicher sagen zu können um welche Käferart es sich genau handelt. Natürlich kümmert man sich auch um die Lösung ihres Problems. Die Profis können bei einer Ortsbesichtigung den Entwicklungsort der Larven finden und wissen genau welche Methoden oder Präparate eingesetzt werden müssen um den Befall zu beseitigen.

Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis)

 

Aussehen
Der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) ist eine sehr variabel gefärbte Marienkäferart. Meist sind die Flügel orange bis rot gefärbt und zeigen unterschiedlich viele, schwarze Punkte. Die Flügel können aber auch komplett schwarz sein oder im anderen Extrem gar keine Punkte aufweisen. Häufig ist auf dem weißen Halsschild ein Zeichnungsmuster in Form eines schwarzen W zu erkennen. Die Käfer werden rund 6 mm lang und knapp 5 mm breit.

 

Lebensweise
Diese Marienkäfer ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen und leben überall dort, wo ihre Futtertiere vorkommen. Im Herbst versammeln sich oft tausende Käfer an der Fassade von Häusern. Sobald es kühler wird versuchen die Käfer ins Innere der Gebäude zu kommen um hier zu überwintern. Im Frühjahr verlassen die Tiere das Haus dann wieder. Die Käfer haben eine Lebenserwartung von rund 2 Jahren und können bis zu 2.500 Eier ablegen. Wie die erwachsenen Käfer, so sind auch die Larven räuberische Insekten, die vor allem Blattläuse fressen.

 

Vorkommen
Ursprünglich besiedelte diese Marienkäferart weite Teile Asiens von Japan bis nach Süd-Sibirien. Mittlerweile kommen die Tiere auch in Nordamerika und Europa vor, wo sie zur Blattlausbekämpfung eingeführt wurden.Man findet die Tiere oft in Gärten oder auf Feldern.

 

Wie kann man sich vor Befall schützen?
Um zu verhindern, dass die Käfer im Herbst zur Überwinterung ins Haus kommen, können Fliegenschutzgitter an den Fenstern angebracht werden. Allerdings können diese Insekten auch über das Dach oder durch undichte Fensterrahmen ins Haus gelangen.

 

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?
Mit Beginn der ersten Nachtfröste versammeln sich manchmal Hunderte bis Tausende Käfer an sonnigen Tagen an Hauswänden um auf der Suche nach geschützten Winterquartieren in Gebäude einzudringen. Erst im darauf folgenden Jahr werden die Häuser an sonnigen Februar- oder Märztagen wieder verlassen. Problematisch ist vor allem, dass es keine praktikable Methode zum Entfernen der Käfer gibt. Werden die Käfer gestört, kommt es zum sog. „Reflexbluten“ bei dem die Tiere ein gelbliches Wehrsekret aus den Gelenken der Beine absondern. Diese Substanz kann Fußböden, Wände, Teppiche, Tapeten und Vorhänge verschmutzen und riecht unangenehm.

 

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?
Um zu verhindern, dass diese Käfer in großen Mengen ins Haus kommen, können Kontaktinsektizide auf die Fassade gesprüht werden. Auch zur Bekämpfung von Käfern im Innenbereich können Insektizide eingesetzt werden. Alternativ hierzu kann ein starker Befall auch durch die Verwendung eines Saugers eingedämmt werden. Die Entscheidung ob eine Bekämpfung notwendig ist sollten Sie einem professionellen Schädlingsbekämpfer überlassen, der Mitglied in einem Berufsverband ist. Hier weiß man genau welche Wirkstoffe und Präparate mit gutem Erfolg gegen diese Schädlinge eingesetzt werden können, aber gleichzeitig die Gesundheit der im Haus lebenden Personen nicht gefährden.