Kräuseljagdspinne: Beratung - Bekämpfung - Prävention

Kräuseljagdspinne (Zoropsidae)

Aussehen

Zoropsis ist ein grosses und kräftiges Tier. Die Weibchen werden 15-20mm und die Männchen 10 mm lang (ohne Beine). Die Weibchen erreichen mit den Beinen eine Länge von 3,5-4 cm. Beide Geschlechter erkennt man aufgrund zwei dunkler Längsstreifen auf den Vorderkörper. Der ganze Körper ist in etlichen Abstufungen bräunlich gefärbt. Sie ähneln sehr unseren heimischen Wolfspinnen (Lycosidae) und den südeuropäischen Taranteln, sind aber bedeutend größer und kräftiger.

Lebensraum

In den südeuropäischen Verbreitungsgebieten leben die Spinnen in Mauerritzen und unter Steinen und Rinden. In unseren Breiten wurde die Spinne bisher meistens in Wohnungen/Häusern nachgewiesen.

Biologie

Die Lebenserwartung dieser Spinne liegt zwischen 1 bis 1.5 Jahre. Im Herbst werden die Tiere geschlechtsreif. Die Männchen sterben bald nach der Paarung, wenn sie nicht bereits zuvor vom Weibchen gefressen werden. Das Weibchen baut im Januar oder Februar einen flachen Eikokon aus blauschimmernden Fäden. Um es zu verteidigen bleibt das Weibchen beim Kokon. Die Kräuseljagdspinne wurde bisher nur nachts (während der Beutejagd) gefunden, tagsüber scheint sie sich zu verstecken.

Herkunft und Einwanderungsweg

Seit einigen Jahren wird Beobachtet, dass Meldungen aus der Schweiz, Österreich und seit ca. 2004 auch aus Deutschland, Freiburg im Breisgau, Nordrhein-Westfalen und Senftenberg Lausitz gemeldet werden. Es ist wahrscheinlich das die Spinne mit dem Menschen gereist ist. Das Vordringen nach Norden liegt vermutlich im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Diesen Schädling bekämpfen wir in den Regionen:

Einsatzgebiete: Schwyz - Uri - Zug - Luzern - Aargau - Zürich - Obwalden - Nidwalden – Graubünden - Solothurn - Basel - Schaffhausen - Appenzell - St. Gallen - Glarus - Thurgau - Bern

Kontaktieren Sie uns, um Kräuseljagdspinnen zu identifizieren & zu bekämpfen.

20 Minuten hat  in einem Artikel vom 26.02.2021 nach unserer Meinung zur Kräuseljagdspinne gefragt:

«Ich habe schon 29 solche Spinnen in meiner Wohnung gefangen»