abc-Schädlingsbekämpfung

 

0840 808 888

041 813 18 20

info@abcsb.ch

Einsatzgebiete:

Schwyz - Uri - Luzern - Aargau - Zürich - Obwalden - Nidwalden – Graubünden

Solothurn - Basel - Schaffhausen - Appenzell - St. Gallen - Glarus- Thurgau

  • Facebook

Kleidermotten (Tineola bisselliella)

Aussehen
Kleidermotten (Tineola bisselliella) sind sehr kleine, unscheinbare Motten, die nur eine Körperlänge von 4 bis 9 mm erreichen. Die Vorderflügel haben eine silbrig-strohgelbe Färbung. Wenn man sich die winzigen Motten genauer ansieht, so fällt auf, dass Vorder- und Hinterflügel lange Fransen tragen. Die Larven dieser Motten bauen sich schützende, kleine Röhren aus Textilfasern, die sie immer nur kurz zur Nahrungsaufnahme verlassen.

Lebensweise
Die Motten halten sich vor allem an dunklen Orten in trockenen, warmen Räumen auf. Hier legen die weiblichen Motten insgesamt bis zu 250 Eier an Wolltextilien, Fellen, Pelzen oder Federn ab. Die Raupen ernähren sich von tierischen Produkten wie Wolle, Haaren oder Federn. Aus diesen Materialien baut sich die Raupe auch eine körperlange, beiderseitig offene Gespinströhre, die sie nur zum Fressen verlässt. Die Motten selber haben verkümmerte Mundwerkzeuge und nehmen keine Nahrung mehr auf. Meist entwickeln sich pro Jahr nur 2 Generationen. In Jahren mit einem warmen Sommer können es aber auch 3 oder 4 Generationen sein.

Vorkommen
Kleidermotten sind weltweit verbreitete Textilschädlinge. Sie kommen überall dort vor, wo es Materialien aus Federn oder Wolle, Felle oder Pelze gibt. In Wohnungen findet man diese Schädlinge besonders häufig in Kleiderschränken. Aber auch Wollteppiche oder Wandteppiche aus Wolle werden regelmäßig von den Raupen befallen.

Wie kann man sich vor Befall schützen?
Es ist nicht möglich, sich vollkommen vor einem Befall zu schützen, da die Motten v. a. im Sommer in die Wohnung fliegen und hier ihre Eier unbemerkt an Wollteppichen, Fellen oder Wolltextilien ablegen. Um Wolltextilien in Kleiderschränken vor Mottenfraß zu schützen, können Produkte eingesetzt werden, die ätherische Öle enthalten. Diese Substanzen wirken abschreckend auf die Motten und können die Eiablage verhindern. Um einen Befall frühzeitig zu erkennen, können spezielle Klebefallen verwendet werden. Diese Fallen geben einen Lockstoff ab, durch den die Mottenmännchen angelockt werden.

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?
Kleidermotten sind typische Materialschädlinge. Die Raupen zerfressen mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen Felle, Wolltextilien, Wollteppiche, Pelze oder Daunenkissen. Materialien aus Baumwolle, Jute, zellulosehaltige Textilfasern pflanzlicher Herkunft, Natur- und Kunstseide sowie synthetisches Gewebe werden ebenfalls von den Larven durchlöchert, obwohl diese Materialien nicht verdaut werden können. Die Fasern dieser Gewebe benutzen die Larven lediglich zum Bau ihrer Gespinströhren.

 

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?
Kleidermotten können mit Kontaktinsektiziden bekämpft werden. Textilien, die von den Raupen befallen sind können auch mit sehr hohen Temperaturen behandelt werden, um die Schädlinge abzutöten. Die oben erwähnten Klebefallen eignen sich dagegen nicht zur Mottenbekämpfung, da hiermit ausschließlich die männlichen Motten gefangen werden. Wenn Sie Probleme mit Kleidermotten haben, sollten Sie sich an ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen wenden, das einem Berufsverband angehört. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner, die wissen wie man diese Textilschädlinge am sinnvollsten bekämpft.

Dörrobstmotte (Plodia interpunctella)

 

Aussehen
Die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) ist eine kleine Schmetterlingsart, die nur 6 bis 9 mm lang wird. Die Falter ähneln einem rotbraunen bis bronzefarbenen, spitzen Dreieck, das in der Mitte eine breite, silberfarbene Unterbrechung aufweist. Aufgrund dieser unverwechselbaren Färbung lassen sich Dörrobstmotten leicht von anderen Lebensmittelmotten wie der Mehlmotte, der Speichermotte oder der Getreidemotte unterscheiden. Die in Müsli oder anderen Vorräten lebenden Larven werden maximal 14 bis 17 mm lang. Je nachdem wovon sich die Larven ernährt haben, können sie weißlich, grünlich oder rötlich gefärbt sein.

Lebensweise
Die Larven findet man u. a. in Müsli, Studentenfutter, Trockenobst, Nüssen, Haselnuss- oder Mandelschokolade, Getreide- und Getreideprodukten. Hier fressen sie von den Vorräten und verschmutzen diese mit Spinnfäden und Kot. Zur Verpuppung verlassen die Larven die befallenen Lebensmittel. Sie verpuppen sich oft in Ritzen von Vorratsschränken oder in den Falten von Müsli- oder Mehltüten. Nach kurzer Zeit schlüpfen dann die Falter, die sich sogleich paaren und erneut Eier in Haferflocken, Müsli oder anderen Vorräten ablegen. In beheizten Wohnungen können sich diese Lebensmittelmotten das ganze Jahr über vermehren.

 

Vorkommen
Dörrobstmotten sind typische Kulturfolger und auf der ganzen Welt verbreitet. Sie kommen überall dort vor, wo Lebensmittel hergestellt, gelagert oder verarbeitet werden. Regelmäßig findet man die Tiere in Getreidespeichern, Lagerhäusern, Silos, Mühlen, Lebensmittelbetrieben oder Supermärkten. Sehr häufig treten diese Lebensmittelmotten auch in Privathaushalten auf, wo sie in Küchen und Vorratskammern leben. Normalerweise schleppt man sich diese Mottenart mit Lebensmitteln oder Tierfutter ein, in denen bereits Larven leben. Im Sommer können Falter der Dörrobstmotte aber auch von außen zufliegen.

 

Wie kann man sich vor Befall schützen?
Leider kann man sich nicht 100-prozentig vor Befall schützen, da diese Motten so häufig sind und v.a. im Sommer auch von außen zufliegen können. Ganz wichtig ist es, Vorräte wie Müsli oder Haferflocken nicht offen herum stehen zu lassen. Vorratsschränke müssen regelmäßig ausgesaugt und ausgewischt werden. Auch empfiehlt es sich Lebensmittel in verschließbaren Gefäßen wie Gläser oder Dosen aufzubewahren und möglichst kühl und trocken zu lagern. Außerdem sollte man seine Vorräte regelmäßig nach Faltern und Larven durchsuchen um einen Befall möglichst frühzeitig zu erkennen. Auch spezielle Klebefallen können eingesetzt werden, um einen Befall nachzuweisen. Durch den von der Falle abgegebenen Lockstoff werden die Mottenmännchen angelockt und bleiben auf der Klebefläche haften.

 

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?
Die Larven verunreinigen Lebensmittel durch Spinnfäden und Kot. Besonders auf dem Kot der Tiere wachsen später Schimmelpilze. Befallene Lebensmittel dürfen daher auf gar keinen Fall mehr verzehrt werden und müssen umgehend entsorgt werden.

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?
Zur Bekämpfung von Lebensmittelmotten werden Insektenstrips, Insektensprays und spezielle Schlupfwespen angeboten. Die bereits angesprochenen Klebefallen eignen sich dagegen nicht zur Mottenbekämpfung, da hiermit ausschließlich die männlichen Motten gefangen werden. Wenn Sie Probleme mit Lebensmittelmotten im Haushalt haben, sollten Sie sich an ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen wenden, das einem Berufsverband angehört. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner, die wissen wie man Lebensmittelmotten am besten bekämpft.